Buchvorstellung »Offene Wunden Osteuropas – Reise zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs« mit Katja Makhotina im Gespräch mit Martin Aust

Alexandra Kaal
in der Gruppe Geschichte
Veranstaltungsdatum 4. Juli '22 18:00
Veranstaltungsort Gustav-Stresemann-Institut • Langer Grabenweg 68, Bonn, 53175, Deutschland
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Buchvorstellung »Offene Wunden Osteuropas – Reise zu Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs« mit Katja Makhotina im Gespräch mit Martin Aust

Veranstaltungszeit: 04. Juli 2022 um 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68 in 53175 Bonn

Moderation: Dr. Norbert Reichel


Prof. Dr. Martin Aust (Universität Bonn) wird Berichte und Thesen des Buches aus der Perspektive der Forschungen zur osteuropäischen Geschichte ergänzen und kommentieren. Das Buch präsentiert in neun Kapiteln Erinnerungsorte und sich erinnernde Menschen, von denen wir in Deutschland viel zu wenig wissen.

Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Veranstaltung von GSI, Verein Wissenskulturen, Theatergemeinde Bonn, Verein Für Demokratie – Gegen Vergessen und Demokratischem Salon, sie wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

Gerne können Sie das vorgestellte Buch vor Ort erwerben und persönlich von der Autorin signieren lassen.

Hier können Sie sich die gesamten Infos noch einmal ansehen: Gustav Stresemann Institut (gsi-bonn.de)


Dr. Katja MakhotinaDr. Katja Makhotina ist in St. Petersburg geboren, promovierte in München und lehrt Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn. Mit ihren Studierenden erforscht sie seit Jahren lokale Erinnerung an die osteuropäischen Opfer in Deutschland und engagiert sich in der Gedenkstättenarbeit.


Franziska DaviesDr. Franziska Davies ist in Düsseldorf geboren. Sie wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert, wo sie Osteuropäische Geschichte lehrt. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählt die moderne Geschichte Russlands, Polens und der Ukraine.

 


Buchcover
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Deutschland gilt zwar als „Weltmeister der Aufarbeitung“, doch was wissen wir wirklich über den Zweiten Weltkrieg in Osteuropa? Welche Kenntnisse gibt es über die Massenerschießungen in der Sowjetunion und in Polen, das Aushungern der Zivilbevölkerung durch die Leningrader Blockade, die Auslöschung unzähliger Dörfer in Russland, Belarus oder in der Ukraine?

In zehn Essays, geschrieben im lebendigen Reportage-Stil, versammeln die Historikerinnen Franziska Davies und Katja Makhotina Berichte osteuropäischer Zeitzeugen vor dem Hintergrund der deutschen Erinnerungslücken.

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