Roms fließende Grenzen - Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen 2021/2022

wbg Redaktion • 13 Dezember 2021
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Claßen, Erich / Rind, Michael M./ Schürmann, Thomas / Trier, Marcus (Hrsg.)

Roms fließende Grenzen

Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen 2021/2022


Roms fließende Grenzen
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Beschreibung

Der Niedergermanische Limes: Leben an und mit der nassen Grenze am Rhein

Mehr als 400 Jahre trennte der Niedergermanische Limes die römische Provinz Niedergermanien vom germanischen Siedlungsgebiet. Er begann in Bad Breisig und endete bei Katwijk an der Nordsee. Doch er war kein römischer Grenzwall, sondern eine rund 400 km lange Flussgrenze.

War dieser Teil des Limes eine Grenze nach unserem heutigen Verständnis? Gab es ein friedliches Miteinander mit Handel und Austausch oder eher ein Gegeneinander mit vielen kriegerischen Konflikten? Pflegte die Bevölkerung links des Rheins nur die römische Lebensweise und die rechts des Rheins nur die germanische? Wie lebten die Menschen in den Römerkastellen und Städten am Limes, wie auf dem Land?

Auf all diese Fragen und viele mehr gibt der Begleitband zur Archäologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen Antworten. In 86 reich bebilderten Beiträgen bündelt er die aktuellen archäologischen Erkenntnisse, die fünf unterschiedliche Ausstellungen zu »Roms fließenden Grenzen« an fünf Museums-Standorten – Bonn, Xanten, Köln, Haltern am See und Detmold – beleuchten.

  1. Das römische Rheinland – Vom Werden der Provinz Niedergermanien
  2. Roms Adler am Rhein – Der Niedergermanische Limes als nordwestliche Grenze des römischen Imperiums
  3. Mediterrane Lebensart – Die römischen Städte Köln und Xanten
  4. Vici, Villen, Wohnstallhäuser – Leben auf dem Lande
  5. Leben mit Rom – Römischer Einfluss und germanische Tradition in der Germania magna

Mit spannenden Berichten über spektakuläre Neufunde und detaillierten Abbildungen originalgetreuer Nachbauten lässt dieser Begleitband die Zeit der Römer in Nordrhein-Westfalen wieder lebendig werden!

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